Pfarrkirche St. Valentin Bischofsreut

Die 1870 erbau­te Pfarr­kir­che wur­de 1873 dem Hl. St. Valen­tin geweiht und 1992 gründ­lich reno­viert, dabei ist auch die Altar­front mit einem Wand­ge­mäl­de, es zeigt ein Chris­tus­por­trait, neu gestal­tet wor­den. Wei­ter steht eine Kreuz­grup­pe mit Petrus und Pau­lus neben dem Altar. Das dazu­ge­hö­ri­ge Kreuz stammt aus Leo­polds­reut; mit ihm hat­te man bei der Pest­seu­che im 18. Jahr­hun­dert die Häu­ser geseg­net und der Schwar­ze Tod” blieb aus. Eine Mari­en­sta­tue, ein Kreuz­weg und Engel zie­ren außer­dem die Kirche.

Der Leo­polds­reu­ter Herrgott”

Als in den Jah­ren 1647/48 in der Umge­bung die Pest wüte­te, gelob­ten die Leo­polds­reu­ter Bau­ern einen Herr­gott mit Mari­en- und Josefs­sta­tue zu stif­ten, wenn sie von der Seu­che ver­schont blie­ben. Das Kreuz war frü­her am Wirts­mauth­ner­hof in Leo­po­pods­reut ange­bracht. Seit das Haus abge­ris­sen wur­de, hängt es in der Pfarr­kir­che in Bischofs­reut. Es wur­de einer gründ­li­chen Erneue­rung unter­zo­gen und befin­det sich über dem Taufstein.

Madon­na

Die­se Sta­tue wur­de bei der Reno­vie­rung 1992 restau­riert und wie­der auf­ge­stellt. Bis zur Reno­vie­rung 1973 war sie bereits in der Kirche.

Altar

Als 1873 die Kir­che ein­ge­weiht wur­de, stand hier noch ein Altar aus Holz. 1973 wur­de die­ser durch einen aus Bay­er­wald­gra­nit bestehen­den neu­en Altar ersetzt. In die­sem lie­gen Reli­qui­en des Hl. Valen­tins. Auf der Vor­der­sei­te sind drei Krei­se, die die Drei­fal­tig­keit Got­tes dar­stel­len und zusam­men ein Ome­ga dar­stel­len. Der inne­re Kreis ist eine Hos­tie und stellt den Opfer­tod Chris­ti dar, wel­cher Anfang und Ende zugleich ist.

Taber­na­kel

1973 wur­de bei der Reno­vie­rung auch ein neu­er Taber­na­kel errich­tet. Die­ser stellt ein Kreuz aus Bron­ze dar, auf wel­chem 12 gol­de­ne Son­nen zu sehen sind. Die Son­nen sind ein Sym­bol für das strah­len­de Ant­litz Chris­ti und die 12 ist die Zahl der Voll­kom­men­heit in der Bibel.

Orgel

1976 wur­de eine neue Orgel in Auf­trag gege­ben, für die bei der Stern­sin­ger­ak­ti­on im sel­ben Jahr gesam­melt wur­de. Am 20.03.1977 wur­de sie durch Dom­de­kan Max Thurn­rei­ter ein­ge­weiht, wel­cher sie eine Kün­de­rin der Freu­de, die in die oft recht dunk­le Welt hin­weg­leuch­ten soll” nannte.