Geschichte der Pfarrei Haidmühle

Haid­müh­le als Orts­na­me geht ver­mut­lich zurück auf die Wör­ter Ham­mer­müh­le und Haid­häu­ser und wur­de um 1920 als Name Haid­müh­le geprägt.
Noch vor der Jahr­hun­dert­wen­de vom 19. zum 20.Jahrhundert war Haid­müh­le ein unschein­ba­rer Ort. Die Häus­ler und Arbei­ter die­ser Gegend nah­men bis 1870 den wei­ten Weg nach Grai­net auf sich, wenn sie ihrer Chris­ten­pflicht nach­kom­men wollten.


Im Jah­re:

1811 wur­de der Ruf nach einer eige­nen Kir­che laut

1906 bean­tra­gen am 21. April die Haid­müh­ler beim Bischof in Pas­sau die Errich­tung einer eige­nen Pfar­rei; dem Antrag wird stattgegeben

1906 wird am 24. Juni ein Kir­chen­bau­ver­ein gegrün­det. Der Lang­bräu von Jan­dels­brunn, der Madl- und der Rut­schn­wirt bie­ten kos­ten­los einen Grund für die Kir­che an, wenn die Kir­che neben dem Wirts­haus oder in der Nähe” gebaut wird.

1908 erfolgt der Bau einer Holzkirche.

1908 wird am 12. Okto­ber St. Maxi­mi­li­an zum Schutz­pa­tron der Pfar­rei erhoben.

1910 wird mit dem Bau des Fried­hofs begonnen.

1911 wird der Pfarr­hof gebaut (15 Jah­re vor Fer­tig­stel­lung der Kirche)

1914 kommt der Kir­chen­bau wegen des Ers­ten Welt­kriegs ins Sto­cken. Nach dem Krieg (1918) blei­ben Not und Geldmangel.

1919 wird ein Kir­chen­bau­fond ins Leben geru­fen: Das bis dahin gesam­mel­te Geld mit allen Zuschüs­sen beträgt die damals immense Sum­me von 25.000,- DM. Den­noch stellt der dama­li­ge Pfar­rer Saugs­pier fest: An ein Bau­en ist nicht zu den­ken!” Es beginnt eine welt­weit rei­chen­de Bitt­brief­ak­ti­on (bis nach Ame­ri­ka und Aus­tra­li­en). Dol­lar­spen­den wech­selt der klu­ge Pfar­rer im Gegen­satz zum Ordi­na­ri­at in Pas­sau nicht um, er erahnt bereits die kom­men­de Infla­ti­on. 1921 erfolgt am 3. Juni die Erhe­bung zur Pfar­rei St. Maximilian.

1925 beginnt der Bau der Pfarrkirche

1927 Kirch­wei­he durch Bischof Sigis­mund Felix von Passau